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IDEENPARK 2008 IN STUTTGART    
Vom Atome kegeln und U-Boot steuern

  Der IdeenPark in Stuttgart hat alle Erwartungen übertroffen und wurde zu einem in ganz Deutschland beachteten Ereignis. Dies wäre ohne die zahlreichen Helfer und Exponatbetreuer aus den Konzerngesellschaften nicht denkbar gewesen. Allein aus dem Segment Technologies hatten sich über 100 Auszubildende aus zwölf deutschen Standorten auf den Weg in die Baden-Württembergische Landeshauptstadt gemacht. Verstärkt wurden sie um über 60 Exponatbetreuer. Schließlich galt es, den Wissensdurst von 292.000 kleinen und großen Besuchern zu stillen.

Die Liste der Einsatzbereiche ist lang: Sie reicht von Kindergartenlaboren, Kindersatelliten bis hin zum Start der Kinderexpedition. Dass eine solche Großveranstaltung perfekt organisiert werden muss, versteht sich von selbst. Gerade im Besuchermanagement wurden zahlreiche Helfer benötigt. Ob als Hostess/ Scout, an den Info-Ständen, bei der Mitarbeiterakkreditierung oder der Ausgabe der Audio- und Tourguides – überall kamen die Azubis aus Beckum, Dortmund, Ennepetal, Esslingen, Hamburg, Heilbronn, Ilsenburg, Kassel, Kiel, Lippstadt und St. Ingbert zum Einsatz. Eine große Herausforderung – denn bei über 290.000 Besuchern und vollen Messehallen war es nicht immer leicht, den Überblick und einen „kühlen Kopf“ zu bewahren.

   

„Was ist das und wozu braucht man das?“
Nicht geringer war die Herausforderung für die Exponatbetreuer. Fast immer umlagert und stets mit zahlreichen Fragen bombardiert, informierten sie zum Beispiel über das umweltfreundliche EnviNOx-Verfahren bei dem Stickoxide wie Lachgas und NOx in die Luftbestandteile Stickstoff, Sauerstoff und Wasser umgewandelt werden. Aber auch Tunnelvortriebsmaschinen oder die Manövrier- und Periskopsimulatoren wurden kompetent und kindgerecht präsentiert. Und das nicht nur in der Theorie: Überall konnten die kleinen und großen Besucher anfassen, mitmachen und selber erfahren. Dabei übertrug sich deren Stimmung ganz schnell auch auf die Mitarbeiter von ThyssenKrupp Technologies. „Das Arbeitsumfeld hier auf dem IdeenPark ist einfach klasse“, schwärmte zum Beispiel Dr. Carsten Meyer aus der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von HDW. „Unsere Simulatoren kommen bei den Kindern und Erwachsenen super an. Wir haben keine Minute Pause.“ Kristina Schaude, Vertriebsmitarbeiterin von Rothe Erde, zeigte sich besonders erstaunt über die Neu-gierde der jungen Besucher: „Welche Fragen am häufigsten gestellt werden? Ganz klar: Was ist das? Ist das wirklich so groß? Wozu braucht man das?“ Immer wieder erklärte sie die Funktionsweise von Großwälzlagern anhand eines imposanten 4-Meter-Lagers sowie des Modells einer kompletten Tunnel-vortriebsmaschine. „Ich habe bisher nicht einen Besucher erlebt, der sich gelangweilt hätte. Im Gegenteil: Die strahlenden Kinderaugen begeistern mich immer wieder.“

   

Alle Exponate waren dicht umlagert
ThyssenKrupp Technologies war in den sieben Lebenswelten des Ideenparks mit zahlreichen Exponaten vertreten. Neben dem schon erwähnten EnviNOx-Verfahren, den Großwälzlagern und U-Boot-Simulatoren, begeisterten die mit Federn und Dämpfern ausgerüstete „Hüpfburg“ von ThyssenKrupp Bilstein Suspensions (siehe Titelbild) genauso wie der Lenksimulator von ThyssenKrupp Presta Steering – ein alter Bekannter aus dem IdeenPark in Hannover. Gleiches gilt für die weiteren Anwendungs- beispiele von Rothe Erde Großwälzlagern im Bereich Windenergie und Astronomie oder die Exponate von ThyssenKrupp Fördertechnik zum Thema Ölsand. Polysius stellte das weltweit wohl kompakteste und flexibelste Aufbereitungs-Modul für Zement-proben – den POLAB® APM vor. Befürchtungen, dass könne für das IdeenPark Publikum vielleicht doch etwas zu technisch sein, wurden gleich am ersten Ausstellungstag zerstreut. Bis in die kleinsten Details wollten die jungen „Forscher“ die Maschine erklärt haben.

   

IdeenPark formte ein starkes Team
Das Resümee nach neun IdeenPark-Tagen: Eine tolle Veranstaltung, bei der vor allem die Begeisterung der Kinder und Jugendlichen alle mitriss und zu einem Team formte. Ganz so wie Mergim Tuba und Marco Düring, zwei Auszubildende von ThyssenKrupp Nirosta aus Düsseldorf, die sich kurzfristig auf der EnviNOx-„Atom-Kegelbahn“ als Aufsteller betätigten: „Eigentlich hätten wir ja gerade Pause, jetzt sind wir hier schnell eingesprungen. Aber das ist echt kein Problem.“ Na dann!

   


 


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Stand: 04.07.2008