ThyssenKrupp Bildmarke ThyssenKrupp
Service-Navigation-Map
         
     
 
Blitzlicht
Neuausrichtung Transrapid-Aktivitäten
Erweiterung Ausbildungzentrum Krause
TechShows in Japan
Neue Mitschiffsektion für Kreuzfahrtschiff
Uhde im Marga-Finale
Titel
IdeenPark 2008 in Stuttgart
Rundschau
Schwerpunkt Russland: Strategien für einen boomenden Markt
„Eigenständiger werden"
Partner für den Nachwuchs
Presta Ilsenburg ­ Eine Erfolgsgeschichte aus dem Harz
Megatrend Rohstoffe
Anlagenmodernisierung durch Uhde Services
Tolle Einblicke, schlechtes Wetter
Foto der Ausgabe:
TechCenter Middle East
Die GORCH FOCK wird 50 Jahre
Kinderferienprogramm in Indien
Fußball: Hart umkämpfter Bilstein-Cup
ThyssenKrupp best
Praxis entscheidet
Nachgefragt
Woran arbeiten Sie gerade,
Frau Pfeiffer?
Impressum
Archiv
 
INTERNES COACHING BEI DEN WERFTEN
Strikt nach Fahrplan


Abschlusspräsentation | Imke Kahl (mitte) stellte den Geschäftsführern Tomas Marutz und Evelyn Müller ihr Projekt vor.

Bei ThyssenKrupp Marine Systems werden die ThyssenKrupp best-Projekte nach einem auf Six Sigma basierenden Leitfaden umgesetzt. Eine wichtige Rolle spielt dabei das interne Coaching.


Warum ist ihr Projekt wichtig? Welche Ziele sollen erreicht werden? Wer ist anschließend für den verbesserten Prozess zuständig? Diese und andere Fragen stehen am Beginn des Leitfadens, mit dem ThyssenKrupp Marine Systems wichtige ThyssenKrupp best-Projekte strukturiert. „Es geht darum, sich von vornherein auf das Wesentliche zu konzentrieren“, sagt Norbert Schulz. Er ist zuständig für Prozessverbesserungen bei ThyssenKrupp Marine Systems und einer von mehreren internen Coaches zu diesem Thema. Sie begleiten die Projektleiter während der gesamten Laufzeit methodisch – neben dem Leitfaden das zweite Werkzeug, um den Erfolg der Maßnahmen zu sichern.

Praxis im Vordergrund
Vor dem Start eines Projekts steht ein Definierungs-Workshop, in dem der interne Auftraggeber und der Projektleiter gemeinsam mit dem Coach den Projektsteckbrief erarbeiten. Hier müssen alle wesentlichen Fragen schlüssig beantwortet werden, um in die nächste Runde, sprich zur Geschäftsführung zu gehen. Dort wird entschieden, ob und wann ein Projekt in Angriff genommen wird. Danach kann es losgehen, wobei die Laufzeit auf maximal drei Monate begrenzt ist. Schulz: „Indem wir von Beginn an klare Ziele und Kundenanforderungen festlegen, Risiken bewerten und alle Beteiligten einbinden, können wir diese engen Zeitvorgaben einhalten.“

Entscheidend ist vor allem der enge Bezug zur Praxis: Die Projektleiter werden direkt „am Objekt“ für ihre Rolle fit gemacht. Dazu gehört Training für Moderation und Gesprächsführung sowie methodisches Wissen, „und zwar genau in der Tiefe, wie das Projekt es erfordert“, so Schulz.

„Hilfreiches Korsett“
Vier Projekte wurden auf diese Art und Weise bei Blohm + Voss in den ersten drei Monaten dieses Jahres umgesetzt: Standardisierung von Schweißvergaben im Yachtbau unter der Leitung von Jens Keil, Controlling von Fremdleistungen unter Imke Kahl, Aufbau von Kalkulationskompetenz in der Fertigung unter Jörg Glimm sowie Entwicklung von Standardprozessen für spezielle Yachtkomponenten unter Martin Pree. Schulz: „Die für die Laufzeit definierten Ziele wurden erreicht, jetzt kommt es auf die Nachhaltigkeit an.“ Um dabei zu unterstützen, begleiten die Coaches die Verantwortlichen bis zum Ende des Jahres weiter.
Bei den Projektleitern kommt die straffe Organisation gut an: „Ein enges, aber hilfreiches Korsett. Man weiß zu jeder Zeit, wo dran man ist“, sagt Martin Pree. „Das Coaching ist wichtig, um auf dem Pfad zu bleiben, Besprechungen effizient zu planen und durchzuführen“, ergänzt Imke Kahl. Jörg Glimm argumentiert ähnlich: „Durch den Coach wird der Projektleiter deutlich entlastet. Auch die zweitägige Moderatorenausbildung hat mir sehr geholfen.“ Jens Keil fasst zusammen: „Mit dieser Methode ist es möglich, in relativ kurzer Zeit umfassende Themen zu bearbeiten und gute Lösungen zu finden.“

 
 
 


 


|  
Stand: 04.07.2008