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Persönlich
Sie ist zwar kein Kind des Ruhrgebiets, aber der Region schon lange verbunden: Nach Ausbildung und Studium der Betriebswirtschaftslehre arbeitete Pia Pfeiffer zunächst bei Stinnes in Mülheim an der Ruhr. Seit viereinhalb Jahren ist die 39-Jährige bei ThyssenKrupp tätig, mittlerweile als Senior Managerin im Bereich Marketing & Sales Strategy bei ThyssenKrupp Technologies in Essen. Nicht nur für die Einrichtung des neuen TechCenters in Dubai ist Pia Pfeiffer viel unterwegs. Auch privat ist Reisen ihre große Leidenschaft. Steckenpferd: Nordamerika.

 


Frau Pfeiffer, Sie waren gerade zwei Monate in Dubai. Was haben Sie dort gemacht? Eine Kollegin aus dem Personalbereich und ich haben uns um den Aufbau und die Einrichtung unseres neuen TechCenters gekümmert. Wir haben dort kein fertiges Büro gemietet, sondern sozusagen einen Rohbau. Der Innenausbau wurde zwar zunächst von Deutschland aus gesteuert, aber um wirklich arbeitsfähig zu sein, müssen natürlich viele Dinge vor Ort erledigt werden. Dafür sind wir zuständig.

Können Sie Beispiele dafür nennen? Das geht vom Unterstützen der nach Dubai wechselnden Mitarbeiter bei der Appartementsuche über die Beauftragung von Servicedienstleistern und Zusammenarbeit mit den Behörden bis zur Beschaffung von Büromaterial. Dazu kommen Buchhaltungs- und Finanzthemen. Wir richten über 30 Arbeitsplätze ein, wovon zunächst ungefähr die Hälfte fest besetzt sein wird. Auch die bereits vor Ort arbeitenden Kollegen der Konzernrepräsentanz kommen zu uns herüber. Da müssen vor allem viele Kleinigkeiten stimmen, damit die Büroadministration zuverlässig funktioniert.

Wie weit sind Sie dabei? Wir kommen insgesamt gut voran. Dubai ist ein Schmelztiegel der Kulturen, eine weltoffene, boomende und trotzdem sichere Stadt. Es ist sehr interessant, dort zu arbeiten und wir haben uns natürlich vorher schlau gemacht, um keine Regeln zu verletzen. Geduld ist zum Beispiel ein wichtiger Faktor. Besonders alles, was einen behördlichen Stempel erfordert, kann eine Weile dauern. Man muss also am Ball bleiben. Doch das sind beherrschbare Verzögerungen und deshalb sind wir optimistisch, mit dem neuen TechCenter schon bald die gesamte Region sehr gut bearbeiten zu können.

Werden Sie selber noch viel in Dubai sein? In den nächsten Wochen sind noch einige Reisen geplant. Danach werde ich bei Bedarf weiterhin vor Ort sein, das TechCenter aber vor allem von Deutschland aus unterstützen.

Wie kam es eigentlich dazu, dass Sie diese Aufgabe übernommen haben? Ich betreue auch andere internationale Vertriebs- bzw. Repräsentationsbüros von ThyssenKrupp Technologies und habe daher die nötigen Erfahrungen gesammelt. Es geht ja auch um Marktbeobachtung und andere klassische Marketing- und Vertriebsthemen – Aufgaben, die generell zu meinen Tätigkeiten gehören. Insofern glaube und hoffe ich, einen wertvollen Beitrag zu leisten für den Start unserer neuen Schaltzentrale im Mittleren Osten.



 


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Stand: 04.07.2008